AFC Divisional Round: Pittsburgh @ Kansas

Können die Pittsburgh Steelers ihre Siegesserie von acht Spielen fortsetzen oder nimmt Kansas Rache an der bitteren Niederlage in Week 4? Damals verloren die Chiefs mit 43-13 in Pittsburgh, doch dieses mal spielen sie vor heimischer Kulisse. Die Antwort auf all die Fragen gibts es am Sonntag  ab 18:30 live auf Pro7 MAXX.
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Pittsburgh Steelers

Souverän konnten sich die Pittsburgh Steelers in der Wild Card Runde am Sonntag gegen die Miami Dolphins durchsetzen. Mit 30:12 gewannen sie im heimischen Heinz Field deutlich gegen die schwache Mannschaft aus Miami. Zum ersten Mal haben Ben Roethlisberger, Antonio Brown und Le’Veon Bell in einem Playoffspiel zusammen auf dem Feld gestanden. Ein erstes gemeinsames Spiel der drei Offensspieler, das von Anfang an durch die Offense der Steelers dominiert wurde.

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„Big“ Ben Roethlisberger zeigte seine ganze Stärke im Spiel gegen die Miami Dolphins: er konnte 13 von 18 Bällen an den Mann bringen, 197 Yards werfen, zwei Touchdowns erzielen und hatte durchschnittlich 10.9 Yards pro Spielzug. Leider unterliefen ihm auch zwei Interceptions – die gehören bei Big Ben aber irgendwie dazu.

Die Bälle hat er meistens an seinen Lieblingsreceiver verteilt: Antonio Brown. Auch er war am Sonntagabend gegen die Miami Dolphins „on fire“. Er hat zwar nur fünf mal den Ball bekommen, konnte aber trotzdem 124 Yards erzielen. Das macht im Durchnitt 24.8 Yards pro Spielzug! Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass er zwei Touchdowns erzielen konnte.

Der dritte im Bunde, Le’Veon Bell, war auch nicht zu stoppen. Im ersten Playoffspiel seiner Karriere erzielte er bei 29 erhaltenen Bällen 167 Yards und konnte zwei mal zum Touchdown laufen. Dass Big Ben auch ihm vertraut, hat man wieder deutlich gesehen. In einem Drive, der am Ende zu einem Touchdown führte, gab es nur Plays mit Running Game und Bell. Die Defense der Miami Dolphins konnten ihn nicht stoppen.

Hervorzuheben ist auch die Defense. Vor allem Miamis Quarterback Matt Moore kann davon ein Lied singen. Er wurde von Bud Dupree mit einem Hit aus den Playoffs verabschiedet, den er so schnell nicht vergessen wird. Die Defense setzte Moore so stark unter Druck, dass sie fünf Sacks, zwei Fumbles und eine Interception erzwingen konnten.

Im Spiel gegen Kansas City kann Headcoach Mike Tomlin sich auf jeden Fall wieder auf seine drei Offense-Spieler und die starke Defense verlassen. Wenn Bell wieder eine super Leistung bringt und das Rushing Game beherrscht, wird es schwer für die Defense der Kansas City Chiefs. Die Rushing Defense von Kansas steht mit 121.1 Yards pro Spiel nur auf Platz 26.


Kansas City Chiefs

Für die Kansas City Chiefs war es eine gute und konstante Saison von Anfang an. Sie konnten sich Platz 1 in der AFC West noch vor den starken Oakland Raiders sicher. Zwar verletzte sich ihr Star Running Back Jamaal Charles nach nur drei Spielen und musste die ganze Saison verletzte zuschauen, doch schafften Quarterback Alex Smith und sein Team es auch ohne ihn. Zwar ist das Running Game mit 1748 Yards (Platz 15) nicht das schlechteste, doch wäre Charles fit gewesen, wäre es wohl noch deutlich besser gewesen.

Kansas konnte sich auch in jedem Spiel gegen ihre Division-Konkurrenten durchsetzen. Gegen Oakland, Denver und San Diego konnte sie deutlich Siege einfahren. Nicht zuletzt verdanken sie das ihrem Quarterback Alex Smith.

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Gegen die Pittsburgh Steelers wird vor allem die Defense gefordert sein. Mit 368.5 Yards pro Spiel (Platz 24) und 121.1 Rushing Yards pro Spiel muss die Defense Le’Veon Bell unter Kontrolle bringen, sonst wird es beinahe unmöglich als Sieger vom Feld zu gehen.

Die Passing Defense steht schon etwas besser da. Mit 247.4 Passing Yards pro Spiel (Platz 18) und 18 gefangenen Interceptions (Platz 1) muss sich Pittsburgh und vor allem Big Ben (13 INT) warm anziehen. Sollte es Pittsburgh dennoch einmal in die Red Zone schaffen, brauchen sich die Fans der Chiefs keine Sorgen machen. Die Defense lässt den Gegner in der eigenen Red Zone nur zu 49,06 % punkten (Platz 5). Dass die Kansas City Chiefs Heimstark sind ist bekannt, doch auch in der Red Zone Statistik spiegelt sich das wieder. Nur zu 46,43 % (Platz 8) können die Gegner in der End Zone von Kansas City zu einem Touchdown gelangen.

Am Sonntag wird vor allem Alex Smith eine tragende Rolle spielen. Wenn er gut drauf ist, und das war er in dieser Saison, dann kann er Pittsburgh’s Defense richtig ins Straucheln bringen. Mit 3,502 Yards (Platz 22), durchschnittlich 7.16 Yards pro Passspielzug (Platz 16) und acht Interceptions (Platz 8) spielte er eine souveräne Regular Season, auch wenn die Zahlen nicht sehr eindrucksvoll wirken. Seine Offense konnte in der Red Zone allerdings nur zu 45,45 % zu einem Touchdown kommen (Platz 30), ein unfassbar schlechter Wert.

Wenn die Chiefs gewinnen wollen, müssen sie vor allem ihren Heimvorteil ausnutzen. Mit sechs gewonnen und zwei verlorenen Spielen kann die heimstarke Mannschaft gegen eine etwas schwächere Auswärtsbilanz der Steelers (5-3) eine Chance haben. Wenn die Mannschaft von Headcoach Andy Reid es auch hinbekommt, Ben Roethisberger so unter Druck zu bringen, dass er einige Interceptions wirft, dann wird es Pittsburgh sehr schwer haben in Kansas zu bestehen. Nicht umsonst zählt die Defense der Chiefs als „Big Play“-Defense!

Max

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