AFC Wild Card: Miami @ Pittsburgh

Im dritten Wild Card Game treffen der zweite der AFC East (Miami) und der erste der AFC North (Pittsburgh) am Sonntag um 19.05 (Pro7 MAXX) aufeinander. Im Laufe der Regular Season trafen diese beiden Teams bereits aufeinander, damals gewann Miami zuhause deutlich mit 30:15. Ob es dieses mal wieder eine deutliche Angelegenheit wird? Die Pittsburgh Steelers haben mit Sicherheit etwas dagegen und ihre Serie von sieben Siegen in Folge ist äußerst eindrucksvoll.

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Miami Dolphins

Nach einem etwas holprigen Start (1-4) konnten sich die Miami Dolphins ab Week 6 mit einer Siegesserie von sechs Spielen wieder fangen. Das haben sie vor allem ihrem Running Back Jay Ajayi zu verdanken, der mit 1272 YDS, acht Touchdowns und durchschnittlich 84.8 Yards pro Spiel dazu beitrug, dass die Miami Dolphins den Sprung in die Playoffs schafften. Die Rushing Offense kann sich mit 1824 Yards (Platz 9) und 4.5 Yards Pro Lauf (Platz 8) also sehen lassen.

Im eigenen Running-Game sind sie Top, doch beim verteidigen des Laufspiels ein Flop. Die Laufverteidigung belegt lediglich Platz 30 (140.4 Yards pro Spiel) und pro Spielzug müssen sie 4.8 Yards Raumverlust hinnehmen (Platz 32). Das führte zu insgesamt 12 Rushing Touchdowns der gegnerischen Teams.

Durch die Verletzung von Quarterback Ryan Tannehill (2995 Yards, 19 TD, 12 INT) in Week 14, steht nun der 32-jährige Matt Moore als Starting Quarterback der Dolphins auf dem Feld. Seine Aufgabe hat er bisher garnicht schlecht gemeistert. Mit drei Siegen und einer Niederlage hat er gezeigt, dass man sich auch beim Auswärtsspiel in Pittsburgh auf ihn verlassen kann. Auch seine Statistiken sprechen für ihn: 721 Yards, 8 TD und 3 INT.

Dass die Miami Dolphins Heimstark sind ist bekannt (6-2), doch haben sie sich in dieser Saison gerade auswärts immer schwer getan. Mit vier Siegen und vier Niederlagen in den gegnerischen Stadien wird es ein harter Brocken gegen die heimstarken Steelers (6-2).

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Der Schlüssel der Miami im Spiel gegen die Pittsburgh Steelers am Ende zu Erfolg bringen wird, ist auf jeden Fall das Laufspiel. Mit Jay Ajayi hat Miami einen der besten Running Backs der Liga. Mit 1824 Yards und 4.5 Yards pro Spielzug steht die Rushing Offense auf Platz 9 und kann zu 31,11 % mit einem Touchdown abschließen (Platz 22).

In der Pass Defense steht Miami ziemlich gut da. Mit der O-Line um Superstar Ndamukong Suh können sie gegnerische Quarterbacks ziemlich ärgern. So schaffen es die Gegner nur 62,27% % ihre Bälle erfolgreich an den Mann zu bringen (Platz 13).

Gefährlich für Miami wird es jedoch in der Rushing Defense. Mit den Pittsburgh Steelers haben sie einen gefährlich Gegner im Laufspiel. Mit 13 Touchdowns in dieser Saison von der Rushing Offense der Mannschaft aus Pittsburgh, wird es kein einfaches Spiel für die Dolphins werden.


Pittsburgh Steelers

Es war eine durchwachsene Saison für die Pittsburgh Steelers. Beim letzten aufeinandertreffen gegen die Miami Dolphins in Week 6 verletzte sich Quarterback Ben Roethlisberger und die Steelers verloren das Spiel deutlich mit 15-30. Doch nachdem Big Ben innerhalb von nur zwei Wochen wieder fit auf dem Feld stand, ging es steil bergauf. Von neun Spielen haben sie nur zwei verloren und die letzten sieben Spiele in der Regular Season am Stück gewonnen.

In der zweiten Saisonhälfte glänzte nicht nur Ben Roethlisberger. Er fütterte den hungrigen Antonio Brown mit Zuckerpässen. Dieser steht auf Platz 5 mit 1,284 Yards, 12 Touchdowns und 0 Fumbles. Er gehört zu den Top Receivern der NFL. Big Ben verteilte nicht nur Pässe in der laufenden Saison an Antonio Brown sondern übergab auch gern mal den Ball an den Running Back Le’Veon Bell. Die Statistik spricht Bände: 1,268 Yards (Platz 5), sieben Touchdowns (Platz 15) und durchschnittlich 105.7 Yards pro Spiel (Platz 2).

Ein wichtiger Punkt, dass Pittsburgh es in die Playoffs geschafft hat, ist die Defense. Mit 5482 Yards (Platz 12) und durchschnittlich 342.6 Yards (Platz 12) ließ die Defense nur 20.4 Punkte (Platz  10) pro Spiel zu.

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Für Pittsburgh ist es ein Wild Card Game mit Rache-Charakter. Sie wollen die Verletzung von Big Ben und die Niederlage aus Week 6 mit einem Sieg gegen Miami wieder gut machen. Um gegen Miami punkten zu können wird vorallem das Rushing Game und die Defense entscheidend sein.

Es ist das erste mal, dass Ben Roethlisberger, Antonio Brown und Le’Veon Bell gemeinsam ein Playoff Spiel bestreiten. Wenn Big Ben aufdreht, und das hat er in den letzten 16 Heimspielen (5,458 passing yards, 50 Touchdowns und 14 Interceptions), dann kann das ziemlich gefährlich für Miami werden. Zudem muss Pittsburgh versuchen, die schwächelnde Rushing Defense der Dolphins auszunutzen und somit Punkten zu können. Sind sie erst einmal in der RedZone, punktet Pittsburgh relativ häufig (59,18 %, Platz 12).

Ein weiterer Vorteil wird sein, dass es im heimischen Heinz Field ausgetragen wird. In der laufenden Regular Season haben sie dort nur zwei Spiele verloren und konnten sechs für sich entscheiden.

Sollte am Sonntag die Defense genauso effektiv und gefährlich in der RedZone sein wie in der Regular Season – nur 46,61 % der gegnerischen Drives endeten mit einem Touchdown (Platz 4) – und die Offense um Ben Roethlisberger, Antonio Brown und Le’Veon Bell heiß laufen, wird es schwer für Miami werden.

Max

 

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