Sportlicher Jahresrückblick 2016

Nur noch wenige Tage verbleiben bis zum Jahreswechsel 2016/2017. Grund genug um einmal die sportlichen Highlights des Jahres 2016 revue passieren zu lassen. Es ist viel passiert im internationalen Sport, wir zeigen euch unsere Highlights.

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Max’s Highlights:

Aufstieg der Würzburger Kickers: Was die Kickers 2016 geschafft haben ist einfach grandios. Innerhalb von fünf Jahren ist Würzburg vier mal Aufgestiegen. Das hat vorher noch kein anderer Verein im deutschen Fußball geschafft und auch der direkte Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga gelang bisher nur den Würzburger Kickers und dem RB Leipzig.

Persönlich war es ein Highlight! Ich durfte beim ersten Relegationsspiel in Würzburg gegen den MSV Duisburg im Stadion hautnah dabei sein, die Stimmung war atemberaubend. Am Ende gewann der FWK 2:0 und konnte auch das Auswärtsspiel in Duisburg mit 2:1 gewinnen. Somit stiegen die Kickers in die zweithöchste Spielklasse auf.Für den Sport in Würzburg und Umgebung war es das Highlight des Jahres 2016.

Super Bowl 50: Es ist das größte Einzelsportereignis des Jahres. Der Super Bowl bringt Millionen von Menschen auf der ganzen Welt vor die Fernseher um den Sieger in der laufenden Saison der NFL zu küren.

Mich fasziniert es Jahr für Jahr wieder, wie der Super Bowl aufgezogen wird. Es werden keine Kosten und Mühen gescheut um es zu einem wahren spektakel zu verwandeln. Allein die Kosten für einen 30-sekündigen Werbespot während des Super Bowls sind schon spektakulär. 2 Millionen Dollar kosten 30 Sekunden der Sendezeit und Firmen müssen sich Jahre vorher anmelden um überhaupt einen Platz unter den begehrten Werbespots zu bekommen.

Zwar hat sich meine Mannschaft, die Pittsburgh Steelers, nicht für den Super Bowl qualifizieren können, sie sind in der Divisional Round gegen den späteren Super Bowl Sieger Denver ausgeschieden, doch allein das Feeling und die Liebe zum American Football machen dieses Ereignis einzigartig.

Steelers vs. Ravens (Week 16): Als Steelers-Fan ist ein Spiel gegen die Baltimore Ravens mehr als ein Derby, es geht immer um den direkten Kampf um die Spitze in der AFC North.  Wer gewinnt, kommt in die Playoffs – wer verliert, hat es meist schwer dieses Ziel zu erreichen. Genau darum ging es in Week 16 zwischen den Pittsburgh Steelers und den Baltimore Ravens.

Am 25.12.2016 empfingen die Steelers im heimischen Heinz Field die Rivalen aus Baltimore. Es waren noch 13 Sekunden zu spielen und die Männer in Schwarz-Gelb stehen an der 4-Yard Linie der Ravens, der Spielstand zeigte 24:27 an! Es folgte ein Pass von Big Ben auf Antonio Brown, der sich gegen drei Verteidiger durchsetzen konnte und das Ei in die Endzone hielt. TOUCHDOWN!!! Mit dem Sieg im Derby sicherte sich das Team von Headcoach Mike Tomlin auch den Gruppensieg in der AFC North.

Es war ein emotionales und spannendes Spiel, genau das ist es, was den American Football ausmacht. Die Spannung bis zum Schluss und die unglaublichen Spielzüge der Mannschaften. Es war für mich als Steelers-Fan DAS spiel des Jahres und ich bin schon gespannt auf die kommenden Playoff-Partien.

Nico’s Highlights:

Das isländische EM-Märchen: Zugegeben, ich bin kein Fan der Deutschen Nationalmannschaft, deshalb freue ich mich bei jedem großen Turnier über die Erfolge der kleinen und fiebere lieber dort mit.

Was die Isländer bei der diesjährigen Europameisterschaft zeigen konnten, war der Wahnsinn! Vor dem Turnier wurden ihnen als Neuling keinerlei Chancen eingeräumt, in der Vorrunde holten sie zwei Unentschieden (Portugal, Ungarn) und einen Sieg gegen Österreich. Als Gruppenzweiter trafen die Männer von Trainer Heimir Hallgrímsson – der hauptberuflich als Zahnarzt arbeitet – auf die strauchelnden Engländer.

Doch auch die Three Lions konnten die Isländer nicht stoppen, am Ende stand ein 2:1-Sieg für das Team der 340.000-Einwohner-Insel. Im Halbfinale war gegen Gastgeber Frankreich leider Schluss, doch die Leidenschaft und Euphorie, die vom Team und den Fans ausging sorgte für Gänsehaut pur!

Im Sommer 2016 war eigentlich jeder im Island-Fieber. Die kleine Insel im Atlantik zeigte uns allen, dass man auch als Außenseiter zum Erfolg kommen kann, egal wie schlecht die Chancen stehen. Daran sollten wir immer mal wieder zurückdenken. HUH!

NBA Finals 2016: Diese sieben Spiele hatten es sowas von in sich, es war für mich als neutraler Zuschauer einfach nur ein Traum. Wenn meine Celtics schon nichts mit dem Titel zu tun haben, dann sollen die Finals doch wenigstens spannend sein – und das waren sie!

Die Golden State Warriors führten in der Serie bereits mit 3:1 gegen die Cleveland Cavaliers um LeBron James. Eigentlich deutete alles auf einen Repeat der Warriors hin, der zweite Titel in Folge schien ihnen nicht mehr zu nehmen. Falsch gedacht!

In drei epischen Spielen stellten die Cavs die Serie auf den Kopf, angetrieben von den unmenschlichen Leistungen ihres Anführers mit der Nummer 23 auf dem Rücken! James legte 29.7 Punkte, 11.3 Rebounds, 8.9 Assists, 2.6 Steals und 2.3 Blocks pro Spiel auf, er war einfach überall auf dem Feld präsent. Zusammen mit den 27.1 Punkten von Kyrie Irving und den 10.1 Rebounds von Tristan Thompson fanden die Cavaliers eine Erfolgsformel gegen Männer aus Oakland.

Mit dem Titel für Cleveland – dem ersten für ein Team aus der Stadt seit 1964 – hat LeBron James das Ziel seiner Rückehr nach Ohio erreicht. Der Bann wurde gebrochen und die Stadt am Lake Erie konnte ihren ersten Titel seit 52 Jahren bejubeln.

Steelers vs. Bengals (AFC Wildcard Round): Das Spiel zwischen den Steelers und den Bengals fand zwar schon am 10. Januar statt, für mich war es trotzdem das beste Spiel in diesem Kalenderjahr! Für Pittsburgh lief es ganz gut, nach drei Vierteln stand eine 15:0-Führung zu Buche. Im letzten Spielabschnitt überschlugen sich jedoch die Ereignisse im Paul Brown Stadium. Mit zwei Touchdowns und einem Field Goald konnten die Bengals eine 16:15-Führung herausspielen, beim zweiten Touchdown scheiterten sie allerdings mit einer Two-Point-Conversion.

Ohne den verletzten Ben Roethlisberger lastete die Verantwortung knapp zwei Minuten vor Spielende auf den Schultern von Ersatz-Quarterback Landry Jones – und der warf gleich mal eine Interception. Nur wenige Sekunden später unterlief Jeremy Hill jedoch ein Fumble und die Steelers waren wieder in Ballbesitz. Spätestens ab hier wurde es zum absoluten Krimi.

Ben Roethlisberger stand plötzlich wieder auf dem Feld und brachte seine Steelers bis an die 47-Yard-Linie der Bengals. Eigentlich zu weit für ein Field Goal, eigentlich.

Denn dann kam das Unfassbare, die Bengals brachten sich durch zwei selten dämliche Strafen um den Sieg. Die Steelers rückten bis an die 17-Yard-Linie vor und Kicker Chris Boswell konnte sein Team aus 35 Yards locker zum Sieg kicken.

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