NFL Week 12: Die Gewinner und Verlierer

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Gewinner:

Antonio Brown: Er war der Mann des Tages beim Thanksgiving-Game der Pittsburgh Steelers! Mit drei Touchdowns in der ersten Halbzeit, hat er quasi das Spiel im Alleingang entschieden. Er hat zwar nur fünf mal den Ball erhalten, aber mit 18,2 Yards pro Catch konnte er einiges daraus mache ! Man spürt wieder die Chemie zwischen Ben Roethlisberger und Antonio Brown, welche die Offense der Steelers auf ein neues Level befördert. Sollten die beiden weiterhin so dominieren, ist Pittsburgh eine Mannschaft, der eigentlich jeder aus dem Weg gehen will. Das Erreichen der Playoffs liegt auf jeden Fall in den eigenen Händen.

Drew Brees: Er ist nicht nur auf Platz 1 der Passing Yards (3587 Yards), sondern legt Woche für Woche unfassbare Statistiken auf. In Week 12 gegen die LA Rams hat der Quarterback der New Orleans Saints 28 von 36 Pässen an den Mann gebracht, 310 Yards geworfen und drei Touchdowns erzielt. Damit hat er ein QB-Rating von stolzen 139.6 – Wahnsinn! Und das mit 37 Jahren. Sollte Brees so weiter machen, hat New Orleans eine verdammt hohe Chance, in die Playoffs einzuziehen.

Kansas City Chiefs: Was war das nur für ein unfassbar geiles Sunday-Night-Game? Das Spiel steht sinnbildlich für die aufregendste Conference der NFL: Die AFC „Wild“ West. Man mag es kaum Glauben, doch ein Kicker (!) konnte den entscheidenden Treffer zwei Sekunden vor Ende der Overtime erzielen. Cairo Santos‘ 34-Yard Field Goal verhalf Kansas zum Sieg gegen die Denver Broncos und somit zu einem enorm wichtigen Erfolg gegen einen direkten Divisionsrivalen. Momentan stehen die Chiefs auf Platz zwei in der AFC West hinter den nicht aufzuhaltenden Oakland Radiers.

Matt Ryan: Er hat dieses Wochenende Geschichte geschrieben. Als erster Spieler in der NFL-Geschichte hat der Quarterback der Atlanta Falcons in 50 Spielen am Stück immer mehr als 200 Passing Yards geworfen. Mit seinem kongenialen Partner Julio Jones, kann er diese Serie wohl noch um ein paar Spiele ausbauen. Herzlichen Glückwunsch!

Verlierer:

Brock Osweiler: Es ist nicht seine Saison. Zwar kann Osweiler schon 12 Touchdowns auf seinem Konto verbuchen, doch leider auch 13 Interceptions. Das Spiel gegen San Diego war mal wieder harte Kost für die Fans der Texaner. 22 von 37 Pässen angekommen, 246 Yards, kein Tochdown und knallharte drei (!) Interceptions. Brock Osweiler enttäuscht auf ganzer Linie. Zu gut bezahlter Vertrag, zu hohe Erwartungen. Sollte Osweiler sich in den nächsten Spielen nicht zusammen reißen und die Leistungen abrufen, die von ihm verlangt werden, wird es unheimlich schwer für Houston. Tennessee sitzt ihnen mit einer Bilanz von 6-6 im Nacken. Der Showdown wird am letzten Spieltag der Regular Season stattfinden, dann spielen die Houston Texans außwärts gegen die Tennessee Titans.

Sam Bradford: Eigentlich hat Sam Bradford ein fehlerfreies Spiel abgeliefert (31-37, 224 Yards, 1 Interception). Eigentlich. Denn diese eine Interception hat das Spiel entschieden. An Thanksgiving spielten die Vikings in Detroit und verloren knapp mit 13:16. Hinzu kommt, dass die Viking ihre 3rd-Down-Quote nicht verbessern können. Nur 2 von 10 3rd-Downs konnte sie erfolgreich abschließen. Wäre das nicht schon schlimm genug für Bradford, kommt noch die Tatsache dazu, dass er im Durchschnitt nur 3.43 Yards pro Spielzug gemacht hat. Das ist die zweitniedrigste Quote aller Quarterbacks in dieser NFL-Saison.

Doch es gibt Hoffnung. Sollte Stefon Diggs zum Wochenende wieder fit werden, könnte Sam Bradford sein Passing-Game wieder aufbauen. Der Playoff-Zug ist noch lange nicht aus Minnesota abgefahren.

Arizona Cardinals: Letztes Jahr noch die beste Offense der Liga, haben sie dieses Jahr kaum noch Chancen auf die Playoffs. Am Anfang der Saison wurden die Cardinals noch als Geheimfavorit gehandelt, dieses Wochenende hat auch der letzte Fan gemerkt, dass sie unter den Erwartungen spielen und ihr Saisonziel verpassen. Ein Grund hierfür ist die O-Line um Quarterback Carson Palmer. Mehr zu seiner momentanen Form gibt es hier zu lesen. Aus den letzten fünf Spielen konnten sie nur einen Sieg einfahren, zu wenig für einen Geheimfavoriten!

Russell Wilson: Er ist der unbeständigste Quarterback der Liga. Mit zwei Interceptions und keinem Touchdown im Spiel gegen Tampa Bay, setzte es eine unnötige Niederlage für Seattle. Sie konnten keinen Touchdown verbuchen und haben in der ersten Halbzeit gerade mal 1 Yard im Passspiel erzielt. Zu wenig für eine Mannschaft, die den Super Bowl erreichen möchte. Zudem konnten die Seahawks nur 70 Total Yards erzielen. Die Buccaneers konnten hingegen 238 Yards verbuchen! Russell Wilson muss wieder routinierter werden, sonst wird es für ihn äußerst schwer in den nächsten Spielen. Zwar sind sie das favorisierte Team gegen die Panthers, doch ist Carolina ein sehr unangenehmer Gegner.

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