Frage der Woche: Tom Brady in MVP-Form! Holt er seinen 5. Titel?

tombrady

In den derzeitigen MVP-Debatten fällt immer wieder ein Name: Tom Brady! Der mittlerweile 39-jährige Quarterback der New England Patriots spielt eine überragende Saison und führt sein Team von Sieg zu Sieg. Reicht es am Ende der Saison zum ganz großen Wurf und dem 5. Titel für ‚Tom Terrific‘? Unsere Frage der Woche!

Max: Was wäre die NFL ohne Tom Brady?! Ich glaube keiner kann sich das momentan vorstellen. Trotz seiner Sperre bringt er es momentan auf 12 Touchdowns und 1,635 geworfenen Yards, bei nur einer Interception. Das ist eine bomben Leistung für einen 39 jährigen Quarterback.

Und genau das wird der entscheidende Faktor im Rennen um die begehrte „Vince Lombardi Trophy“. Im Durchschnitt erzielt Brady 327.0 Yards pro Spiel und liegt damit auf Platz 2, nur knapp hinter Drew Brees (327.7 Yards pro Spiel). Und das nach nur fünf Spielen! Er hat damit allen Kritikern gezeigt, dass er in MVP-Form ist. Er musste vier Spiele zuschauen, ist aber trotzdem so konstant wie kein anderer. Genau das macht Tom Brady so stark. Die Erfahrung nach all den Jahren wird ihn und die New England Patriots am Ende der Saison in den Super Bowl bringen.

Ich glaube nur ein Wunder kann die New England Patriots und Tom Brady aufhalten. Natürlich gibt es starke Konkurrenz wie die Dallas Cowboy, die Oakland Raiders oder Kansas. Auch die Seattle Seahawks sollte man nicht unterschätzen. Dennoch sehe ich die Patriots schon jetzt als Favorit auf den 51. Super Bowl, wenn die Teams am 5. Februar das Feld in Houston betreten.

Nicolas: Ich höre einfach mal auf mein Bauchgefühl und das sagt mir eindeutig: Nein!

Zugegeben, ich bin selbst davon überrascht, aber in diesem Jahr habe ich die Patriots einfach nicht auf der Rechnung. Was Tom Brady abliefert ist aller Ehren wert und wir alle sollten jede Sekunde genießen, in der er auf dem Feld steht. Mit seinen 39 Jahren zeigt er zwar kaum Verschleißerscheinungen, manchmal geht’s dann aber schneller als man es sich wünscht.

Brady ist ‚clutch‘ wie die Amerikaner sagen, er zeigt gerade in kritischen Situationen seine besten Leistungen. In den bisherigen Spielen wurde er aber zu oft von seinen Receivern (Edelman, Amendola) alleine gelassen, was gerade in den Playoffs problematisch werden kann. Hinzu kommen zwei schwerwiegende Abgänge in der Defense  (Collins, Jones) und vereinzelte Verletzungen (Gronk, Vollmer, Hogan). Die Patriots waren schon besser aufgestellt und die Konkurrenz ist mit Dallas oder Seattle extrem stark! Nein, für Tom Brady reicht es (diese Saison) nicht für den 5. Titel seiner Karriere.

Photo Credit: AP PHOTO/ELAINE THOMPSON

2 Kommentare

  1. Brady is auf alle Fälle der meist überschätze Spieler. Seine Stats sehen deutlich besser aus, als seine Leistung ist. Er macht ständig nur schnelle kurze Pässe. Das dieses Konzept funktioniert und Erfolg vorweisen kann, verdankt Brady seinen Receivern. Was die an Yards after Catch generieren ist sensationell, aber hat nix mit Brady zu tun. Mit dem Team spielt jeder erfolgreich. Wie wir in den ersten Spielen der Saison sehen konnten.

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  2. Hallo Chris,

    was heißt überschätzt? Wir schätzen Tom Brady als einen der erfolgreichsten Quarterbacks der NFL-Geschichte ein, was er mit seinen vier Siegen im Super Bowl auch bewiesen hat.

    Nun zu deinen Punkten …

    1. Nur kurze und schnelle Pässe: Mit 9.3 Yards pro Versuch ist er in dieser Statistik auf Platz 2 hinter Matt Ryan. Warum sollte er mehr Risiko gehen als nötig? Tom Brady ist einfach kein „Gambler“ wie zum Beispiel Roethlisberger, sein Stil ist mehr auf Sicherheit aus und seine Erfolge geben ihm Recht.

    2. Erfolg nur durch Receiver: In den Top 39-Receivern findet sich kein Spieler der Patriots! In den Top 10-Receivern bei Yards after Catch finden sich dagegen zwei Spieler der Patriots, da hast du recht. Hier holen die Patriots einiges raus.
    ABER: In den Top 10 sind auch zwei Receiver der San Diego Chargers … und wo stehen die Chargers mit ihrem (vielleicht überschätzten) Quarterback Philip Rivers? Bei 4-6, nicht ansatzweise in Reichweite der Playoffs.

    3. Mit dem Team spielt jeder erfolgreich: Die ersten vier Saisonspiele mit Garappolo und Brissett waren zwar erfolgreich aber nicht schön anzusehen. In einem Championship-Game oder sogar dem Super Bowl ist es ein krasser Unterschied, ob Garappolo oder Brady auf dem Feld steht. Bestes Beispiel: Super Bowl 49! Zwei Touchdown-Drives mit über 60 Yards im letzten Viertel. Dafür braucht es Nerven wie Drahtseile … und dabei denken wir zuerst an Tom Brady!

    Man muss Tom Brady nicht unbedingt mögen, man sollte seine Erfolge aber akzeptieren und respektieren.

    Sportliche Grüße

    The Undrafted

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