NFL Week 10: Die Gewinner und Verlierer

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Die Gewinner:

Jameis Winston: Es ist eigentlich erstaunlich, wie wenig Aufmerksamkeit dieser Junge bekommt. Es ist seine zweite Saison in der NFL und seit seiner College-Zeit hat er in jedem (!) Spiel mindestens einen Touchdown erzielt. Das ist unfassbar! In der laufenden Saison steht  er mit 19 Touchdowns auf Platz 7 und reiht sich hinter Big Ben (20 TD), Aaron Rodgers (22 TD) und Drew Brees (24 TD) ein. Wir dürfen gespannt sein, wie lange er diesen Lauf noch halten kann. Momentan steht es auch gar nicht so schlecht um die Tampa Bay Buccaneers. Zwar haben sie erst vier Siege und schon fünf Niederlagen, dennoch langt das in der NFC South für den zweiten Platz hinter Atlanta. Wir werden sehen, wie weit es Winston mit Tampa Bay in dieser Saison noch schaffen wird.

Tennesee Titans: Was für ein Spiel der Titans! Sie haben alleine im ersten Quarter schon 21 Punkte erzielt! Am Ende gewannen sie auch verdient mit 47:25 gegen die Green Bay Packers. Titans-Quarterback Marcus Mariota brachte es auf 295 Yards , vier Touchdowns und keine Interception. Die ersten 10 Pässe waren alle complete! Reife Leistung.
Die Offense der Titans steht mit 386.1 Yards pro Spiel momentan auf Platz 7 aller NFL-Teams. Mit DeMarco Murray haben sie auch den zweitbesten Rushing Player der Liga in ihren Reihen. Gegen Green Bay hatte er 17 mal den Ball, ist 123 Yards gelaufen und hat einen Touchdown erzielt. In der Gesamten Saison kommt er bereits jetzt auf 930 Yards und klopft schon im nächsten Spiel an der 1000er Marke. Mit einer Bilanz von 5-5 stehen den Tennesee Titans noch alle Chancen auf die Playoffs offen. Der Sieg gegen Green Bay war wichtig. Die Jungs von Headcoach Mike Mularkey haben ordentlich Selbstvertrauen gesammelt und gehen gestärkt in die weitere Saison. Die nächsten zwei Spiele vor der Bye-Week gegen die Colts und die Bears sollten sie auf jeden Fall gewinnen.

Die Fans: War das nur für ein NFL Spieltag. 66 (!) Touchdowns durften die Fans der NFL-Teams bejubeln. Es war kaum Zeit zum durchatmen. Einige Spiele waren so spannend, das sie erst in letzter Sekunde entschieden wurden. Bestes Beispiel: Chiefs @ Panthers. Die Chiefs haben das Spiel in letzter Sekunde durch ein Fieldgoal mit 20:17 gewonnen. Genau das wollen die Fans sehen. Spannende Spiele bis zum Schluss, Unterhaltung und Touchdowns. Die Titans haben das  wohl etwas zu ernst genommen und im ersten Viertel schon 21 Punkte erzielt. Wer da auf seinem Stuhl oder Sofa ruhig sitzen bleiben kann, der fühlt die NFL nicht. Die Fans sind zu 100 % auf ihre Kosten gekommen und ich glaube nicht, dass es das letzte mal sein wird, dass wir so einen Bomben Spieltag erleben werden.

Die Verlierer:

Minnesota Vikings: Es war die Mannschaft die nach fünf Spielen schon als Playoff-Kandidat gehandelt wurde, doch dann kam der Absturz. Nach fünf Siegen in Folge, gab es vier Niederlagen. Die Offense, eine reinste Katastrophe. Sie steht auf den letzten Platz mit nur 302.3 Yards pro Spiel. Damit sind die Vikings die dritte Mannschaft in der Geschichte der NFL die nach fünf Siegen in Folge die darauffolgenden vier Spiele verloren haben. Momentan ist es schwer vorherzusagen, ob es die Minnesota Vikings in die Playoffs schaffen oder nicht. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein.

Carolina Panthers: Letztes Jahr noch ein Super Bowl Favorit, dieses Jahr kaum noch Chancen auf die Playoffs. Bisher konnten die Panthers nur drei Siege einfahren und haben sechs Niederlagen kassiert. Vom MVP der letzten Saison, Cam Newton, ist in dieser Saison kaum was zu sehen. Zwar hatte er am Sonntag gegen die Chiefs ein sehr gutes Spiel gemacht, dennoch hat es nicht gereicht. Nachdem die Panthers mit 0:17 geführt hatten verspielten sich die Panthers und verloren das wichtige Spiel noch in letzter Sekunde mit 20:17. Man merkt es Newton an, er ist nicht der Cam Newton, den man von letzter Saison kennt. Es wird immer unwahrscheinlicher, dass Carolina in die Playoffs einziehen wird. Sie haben in den nächsten Wochen einige Top-Teams auf ihrer Liste: die Oakland Raiders mit dem Top QB Derek Carr und die Seattle Seahawks.

New Orleans‘ Special Team: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Das gilt seit Sonntag nicht nur im Fußball, sondern auch für das Special Team der New Orleans Saints. Das Spiel gegen Denver war ein echter Krimi, erst 1:28 Minuten vor Schluss konnte Brandin Cooks durch einen 30-Yard-Pass von Drew Brees den Ausgleich erzielen. Durch den anschließenden Extra Point hätte Wil Lutz die Saints sogar in Führung bringen können. Hätte!
Was dann geschah, war der bisherige Wahnsinn der Saison, verpackt in wenige Sekunden. Lutz läuft an, hat den Extrapunkt im Visier … und wird geblockt! Doch damit nicht genug, wird das Ei von Defensive Back Will Parks aufgenommen und für einen Defense Two-Point  Attempt in die Endzone der Saints getragen. 23:25 zeigte die Anzeigetafel an und die Fans, Spieler und Verantwortlichen der Saints waren stinksauer, denn Parks hatte bei seinem Lauf den Fuß ganz klar außerhalb der Linie. Die Schiedsrichter entschieden sich aber trotz Video-Review dagegen.
Geblockter Extra Point, Fehlentscheidung der Schiedsrichter und Niederlage im letzten Moment. Die Special Teamer der Saints hatten wirklich keinen gelungenen Sonntag.

Max

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