NFL Week 9: Die Gewinner und Verlierer

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Die Gewinner:

Oakland Raiders: 7 Siege, 2 Niederlagen, Platz 1 in der AFC „Wild“ West und Platz 2 im Offense-Rating der NFL. Läuft also bei den Raiders! In der Nacht zum Montag kam dann noch eine überzeugende Leistung beim 30:20-Sieg gegen SuperBowl-Sieger Denver dazu. Überragender Mann des Abends war Runningback Latavius Murray, mit 114 Yards und 3 Touchdowns war er entscheidend für den dritten Sieg in Folge.

Derreck Carr spielte zwar etwas unter den Erwartungen (20-31, 184 YDS), insgesamt wird das Gesamtbild der Raiders aber immer überzeugender. Ob‘s für die Playoffs reicht? Checkt unsere Frage der Woche!

Zeke & Dak: Zugegeben, die Browns sind nicht DER Gegner, aber die beiden Rookies der Dallas Cowboys überzeugen schon die komplette Saison. Dak Prescott lieferte wie immer traumhafte Zahlen ab (21-27, 247 YDS, 3 TD) und dürfte somit jede Diskussion um ein Comeback von Tony Romo beerdigt haben. Sein Kollege Ezekiel „Zeke“ Elliott zeigte bei einigen Läufen mal wieder sein Komplettpaket aus Athletik, Schnelligkeit und Extravaganz (18 CAR, 92 YDS, 2 TD).

In dieser Saison konnte Elliott schon mehr Yards erlaufen (891 YDS), als 16 – in Worten SECHZEHN (!!!) – andere NFL-Teams! Und Prescott ist der erste Rookie-Quarterback in der Super Bowl-Ära (seit 1967), der als Starter sieben der ersten acht Spiele gewinnen konnte.

Mit 7-1 stehen die Cowboys an der Spitze der NFC East, nur ein Wunder kann sie – in der jetzigen Verfassung – von den Playoffs fernhalten. Für die beiden Rookies wäre das allerdings erst der Anfang, zuzutrauen wäre ihnen eigentlich alles!

Jared Goff: „Der hat doch schon wieder nicht gespielt, oder?“ Nein hat er nicht, lange dürfte es aber nicht mehr dauern, bis er sein Debut in der NFL feiert! Bei der 13:10-Niederlage gegen die Carolina Panthers konnte sein Konkurrent Case Keenum zwar 296 Yards verbuchen, ein Touchdown ist angesichts solcher Zahlen aber trotzdem zu wenig (27-46, 1 TD, 1 INT).

Vier Niederlagen in Folge, in den letzten beiden Spielen jeweils nur 10 Punkte erzielt – die Offense der Rams kommt einfach nicht in Fahrt. Wenn man jedoch sieht, wie andere Rookie-Quarterbacks die Liga aufmischen, dürfte Goff‘s Chance hoffentlich sehr bald kommen. Den Rams würde ein Wechsel auf jeden Fall gut tun, die Chance auf die Playoffs existiert leider nur noch auf dem Papier.

Die Verlierer:

Pittsburgh Steelers Offense: Lange war er fraglich, am Ende spielte er doch – „Big“ Ben Roethlisberger (23-45, 264 YDS, 1 TD, 1 INT). Die Hoffnungen auf einen Derbysieg lagen auf seinen Schultern, letztendlich enttäuschten die Steelers aber auf ganzer Linie.

Erst als 3:22 Minuten im vierten Viertel gespielt waren, konnten die Steelers auf die Anzeigetafel kommen. Davor reihte sich Fehlpass an Fehlpass und Punt an Punt. Le’Veon Bell konnte gerade mal 32 Yards erlaufen und auch Antonio Brown (7 REC, 85 YDS) war phasenweise komplett abgemeldet. Gegen die zweitbeste Defense der NFL fanden die Männer aus Pittsburgh leider kein Mittel. In der bisherigen Saison ist die Offense der Steelers Licht und Schatten – manchmal laufen sie völlig heiß (38 Punkte gegen Washington, 43 Punkte gegen Kansas), an anderen Tagen findet sich einfach niemand, der die Last tragen kann (3 Punkte gegen Philadelphia, 15 Punkte gegen Miami).

Vor Saisonbeginn als Garant für die Playoffs gefeiert, findet sich die Offense momentan lediglich auf Platz 20 im Offense-Rating. Der weitere Saisonverlauf bleibt spannend, die AFC North ist äußerst umkämpft.

Ryan Fitzpatrick: Im US-Sport gibt es die Geschichte vom Profi, der in seinem letzten Vertragsjahr unfassbare Zahlen auflegt und mit einem neuen Vertrag richtig absahtn, nur um danach auf ganzer Linie zu enttäuschen. Mit Ryan Fitzpatrick beweist mal wieder ein Sportler, dass da wohl etwas dran ist. Gegen die Miami Dolphins hagelte es wieder zwei Interceptions (17-28, 193 YDS, 1 TD), was zu einer 27:23-Niederlage führte. In der laufenden Saison sammelte „Fitz“ acht Touchdowns und 13 Interceptions, ein unterirdischer Wert.

Am Sonntag zog sich der Quarterback außerdem eine leichte Verletzung am Meniskus zu, für Headcoach Todd Bowles bleibt wohl nur Zweitjahresprofi Bryce Petti als Alternative für das kommende Spiel gegen die Los Angeles Rams.

Philadelphia Eagles: Das Spiel gegen die New York Giants begann gleich mit zwei Interceptions und endete mit einer 28:23-Niederlage, der vierten in den vergangenen fünf Spielen. Nach einem 3-0 Start ist die Euphorie in Philly längst verflogen, die Fans sind so kritisch wie eh und je.

In der NFC East bleibt momentan nur der letzte Platz, der weitere Spielplan hält noch einige Hochkaräter parat (u.a. Dallas, Baltimore, Atlanta) und Rookie-Quarterback Carson Wentz konnte in den vergangenen vier Spielen nur zwei Touchdowns erzielen. In den vier Spielen zuvor waren es hingegen stolze sieben.

Die Eagles befinden sich momentan in einer Abwärtsspirale, die Playoffs sind eigentlich schon verspielt. Wentz ist zwar der Quarterback für die Zukunft, er hat aber noch einiges zu lernen. Für Philadelphia ist es in den nächsten Spielen extrem wichtig, die guten Leistungen endlich konstant zu abzurufen.

Nicolas

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